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Bei diesen heißen Temperaturen, gibt es kaum etwas Besseres als einen selbstgemachten Eistee – natürlich, aromatisch und herrlich erfrischend.
Unser Sommerfrische-Eistee vereint gleich vier ausgewählte Minzsorten – Apfelminze, Zitronenminze, Nanaminze und Pfefferminze – zu einer einzigartig frischen Kräutermischung. Verfeinert mit süßer Melone, knackiger Gurke, aromatischem Basilikum und säuerlichen Ribiseln entsteht daraus der perfekte Durstlöscher für heiße Sommertage. Ganz ohne künstliche Zusätze und eine köstliche Alternative zu zuckerhaltigen Softdrinks. Außerdem lässt sich der Eistee nach Lust und Laune variieren – probiere ihn doch auch mit Beeren, Pfirsich, Minze oder Zitronenmelisse!
Den Sommerfrische-Eistee mit 500 ml heißem Wasser aufgießen und 5–7 Minuten ziehen lassen. Anschließend den Tee abseihen und vollständig auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit ein Stück Gurke in dünne Scheiben und ein Stück Melone in kleine Würfel schneiden.
Den abgekühlten Tee mit den Melonenwürfeln, den Gurkenscheiben, einer kleinen Handvoll Basilikumblätter sowie einer Handvoll Ribiseln vermengen und für etwa eine Stunde im Kühlschrank gut durchziehen und kühlen lassen.
Den Sommerfrische-Eistee nach Belieben mit Eiswürfeln servieren und gut gekühlt genießen.
Tipps zum Verfeinern
Der Eistee lässt sich in einer verschlossenen Flasche problemlos im Kühlschrank aufbewahren. So hast du jederzeit eine gesunde und erfrischende Alternative zu zuckerhaltigen Getränken griffbereit.
Statt Melone, Gurke und Basilikum kannst du den Eistee auch mit Beeren, Pfirsich, frischer Minze oder Zitronenmelisse verfeinern. So entstehen immer wieder neue, sommerliche Geschmackskombinationen.
Schnell und unkompliziert – so mögen wir gesunde Ernährung am allerliebsten. Das Rezept für dieses gekeimte Birchermüsli mit Heidelbeeren zeigt einmal mehr, dass vollwertiger Genuss sich ganz einfach in den Alltag integrieren lässt. Alles was du dafür brauchst ist unser gekeimter Basis-Porridge Einkorn & Nackthafer, gefrorene Heidelbeeren, ein bisschen Banane, Joghurt, Milch und geschrotete Leinsamen. Nach Lust und Laune lassen sich die Zutaten auch ganz einfach abwandeln, sodass du immer neue Varianten von diesem Birchermüsli kreieren kannst. Unser Tipp: Wir bereiten das Birchermüsli gerne schon abends zu. Dann kann es nachts durchziehen und morgens hat man dann ein tolles gesundes Frühstück ganz ohne Aufwand.
Den gekeimten Basis-Porridge Einkorn & Nackthafer mit Milch oder Pflanzendrink und Joghurt mischen.
Die gefrorenen Heidelbeeren, die Banane und die geschroteten Leinsamen hinzugeben und untermischen.
Das Müsli mindestens eine halbe Stunde durchziehen lassen.
Anschließend nach Lust und Laune mit Toppings verfeinern und genießen.
Tipps zum Verfeinern
Das Birchermüsli eignet sich super zum Vorbereiten. Am Abend zubereitet, kann es über Nacht im Kühlschrank durchziehen und ist dann morgens ein tolles schnelles Frühstück.
Nach Belieben kannst du das Birchermüsli mit gehackten Nüssen verfeinern.
Statt Heidelbeeren schmecken auch Erdbeeren, Himbeeren oder geriebener Apfel sehr gut.
Isst du im Sommer auch so gerne Caprese? Die Kombination aus sonnengereiften Tomaten, mild-cremigem Mozzarella, Basilikum und einer würzigen Marinade aus richtig gutem Olivenöl und Balsamico zählt auf jeden Fall zu einem unserer liebsten Rezepte für die heiße Jahreszeit. Wir haben uns eine neue Variante des beliebten Klassikers überlegt, die sich nicht nur als Vorspeise, sondern auch perfekt als leichte Hauptmahlzeit eignet. Unser Hirse-Caprese-Salat mit Wassermelone schmeckt herrlich fruchtig und sommerlich. Dank der Goldhirse liefert er auch viele wertvolle Nährstoffe, damit du rundum gut versorgt bist und langanhaltend Energie hast. Der Salat schmeckt lauwarm besonders gut, eignet sich aber auch toll für Mealprep und zum Mitnehmen. So wird dein nächstes Picknick im Park oder am See zum ganz besonderen Genuss.
Wir lieben die Erdbeersaison und genießen diese gerade in vollen Zügen! Erdbeeren sind auch einfach das ideale Topping fürs Frühstück und mit unserem Waldviertel Porridge als Basis hat man im Handumdrehen ein vollwertiges Genießer-Frühstück, das dich rundum wohlfühlen lässt. Die süßen Erdbeeren passen perfekt zu unserem Waldviertel Porridge, der mit Zwetschgen, Birne und Apfel wunderbar fruchtig schmeckt. Emmer-Vollkornflocken liefern dir langanhaltend Energie und etwas Topfen, Skyr oder Joghurt als Topping sorgt für eine extra Portion Proteine, die dieses Rezept harmonisch abrundet.
Erhitze die Milch oder den Pflanzendrink und rühre den Waldviertel Porridge ein. Lasse das Porridge bei geringer Hitze 2-3 Minuten köcheln, bis die Konsistenz cremig ist.
Schneide währenddessen die Erdbeeren klein.
Richte das fertige Porridge mit den klein geschnittenen Erdbeeren, Topfen, Skyr oder Joghurt sowie etwas Honig an und genieße es am besten warm.
Tipps zum Verfeinern
Statt Erdbeeren schmeckt auch ein warmer Beerenröster oder Apfelmus sehr gut zum Porridge.
Ein paar gehackte Nüsse darübergestreut oder etwas Nussmus sorgen für eine extra Portion Nährstoffe.
Etwas selbstgebackenes Granola als Topping sorgt für extra Crunch und passt perfekt zum cremigen Porridge.
Wenn auf unseren Feldern im Spätsommer ein zartes Meer aus weißen Blüten leuchtet, dann ist wieder Buchweizen-Zeit. Schon seit vielen Jahren bauen wir am Hof dieses besondere „Pseudogetreide“ an – und sind immer wieder begeistert, welche Rolle es heute in der modernen Küche spielt.
Denn obwohl Buchweizen in Österreich und Deutschland lange ein Schattendasein führte, gehört er in vielen Ländern seit Jahrhunderten fest zum Speiseplan: In Russland sind Blinis ohne Buchweizen undenkbar, in Japan ist er die Basis der berühmten Soba-Nudeln, in Frankreich liebt man herzhafte Galettes aus Buchweizenmehl.
Pseudogetreide mit Geschichte und Zukunft
Buchweizen gehört botanisch nicht zu den Getreiden, sondern zu den Knöterichgewächsen. Gerade das macht ihn für viele Menschen spannend:
Glutenfrei: Ideal für alle, die auf Weizen & Co. verzichten müssen oder wollen.
Basisch und leicht verdaulich: Besonders wertvoll in einer modernen, oft säurelastigen Ernährung.
Reich an Mineralstoffen und Antioxidantien: Magnesium, Eisen, Zink und wertvolle Polyphenole unterstützen Herz, Gefäße und das Immunsystem.
Hochwertige Eiweiße: Buchweizen enthält alle acht essentiellen Aminosäuren – eine Seltenheit im Pflanzenreich.
Unser Buchweizen in Demeter Bio-Qualität aus eigener biodynamischer Landwirtschaft.
Loser Buchweizen
Für wen ist Buchweizen eine Alternative?
Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit finden in Buchweizen eine echte Bereicherung.
Sportler und Studierende profitieren von seiner nachhaltigen Energie.
Für die bewusste Küche ist er ein vielseitiger Baustein, weil er sättigt ohne zu beschweren.
Auch in der Familienküche macht er Freude: mild im Geschmack, schnell gekocht und wandelbar.
Unser Buchweizen Vollmehl in Demeter Bio-Qualität aus eigener biodynamischer Landwirtschaft.
Cremige Pilzpfanne mit geschältem Buchweizen als Beilage
In der Küche – vom Frühstück bis zum Sauerteigbrot
Wir am Hof nutzen geschälten Buchweizen auf viele Arten:
Als kernige Basis fürs Frühstück – gekocht wie Porridge oder über Nacht eingeweicht.
In herzhaften Gerichten – als Beilage, in Füllungen oder Aufläufen.
Für feines Gebäck – Galettes, Palatschinken oder Kuchen.
Und ganz besonders lieben wir unser Buchweizen-Sauerteigbrot: kräftig im Geschmack, lange frisch, mit einer dunklen, aromatischen Krume.
So verbindet Buchweizen Tradition und Moderne – ein Stück kulinarische Weltreise, das direkt auf unseren Feldern wächst.
Buchweizen ist viel mehr als ein „Trendkorn“. Er ist gesund, vielseitig und für viele Menschen eine wertvolle Alternative. Wer ihn einmal in der Küche ausprobiert hat, möchte ihn nicht mehr missen.
Anwendungsvorschläge, Inhalte und Angaben wurden nach dem Wissensstand der Autorin verfasst, erfolgen aber ohne Gewähr. Sie stellen keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit und/oder Richtigkeit im schulmedizinischen Verständnis. Es muss betont werden, dass jeder Mensch unterschiedlich auf Rezepte oder Anwendungsvorschläge reagieren kann. Auch natürliche Zutaten, Stoffe und Rohstoffe können Allergien, Unverträglichkeiten und andere Nebenwirkungen auslösen. Anwendungen verschiedenster Zubereitungen ersetzen NICHT den Besuch beim Arzt! Bei Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung unumgänglich. Die Autorin haftet nicht für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den gegebenen Anregungen resultieren.
Auf unseren Feldern wachsen sie eher unscheinbar heran – klein, rund, bräunlich. Und doch zählen Tellerlinsen zu den ernährungsphysiologisch wertvollsten Hülsenfrüchten überhaupt. Was sie so besonders macht, liegt weniger im Äußeren als in ihrem inneren Gehalt. Auf unseren Feldern wachsen sie langsam heran, tief verwurzelt im Boden und fest verankert in einer langen Tradition bäuerlicher Landwirtschaft.
Die Tellerlinse ist eine sehr filigrane Pflanze. Während des Wachstums rankt sie sich am Leindotter empor und gewinnt dadurch Halt und Standfestigkeit – besonders in der sensiblen Phase der Kornausbildung. In jeder Hülse entwickeln sich dabei lediglich zwei Linsenkörner, was zeigt, wie fein und konzentriert ihr Ertrag ist.
Der Leindotter übernimmt in dieser Mischkultur eine tragende Rolle: Er dient der Tellerlinse als natürliche Stütze, ohne ihr Nährstoffe zu entziehen. Nach der Ernte können beide Kulturen sauber voneinander getrennt werden. Der Leindotter bleibt damit nicht nur Teil eines durchdachten Anbausystems, sondern wird von uns gezielt weiterverwendet – entweder als Zwischenfrucht zur Bodenverbesserung oder zur Verarbeitung zu hochwertigem Leindotteröl.
Was Tellerlinsen zusätzlich besonders macht, ist ihre Fähigkeit, Stickstoff aus der Luft im Boden zu binden. In Symbiose mit Knöllchenbakterien verbessern sie die Bodenfruchtbarkeit auf natürliche Weise. Das macht sie zu einer wertvollen Kulturpflanze in vielfältigen Fruchtfolgen. Sie brauchen vergleichsweise wenig Wasser, sind robust und kommen auch mit kargeren Standorten zurecht. Damit passen sie hervorragend in eine biodynamische Landwirtschaft, die ressourcenschonend denkt.
Unsere Tellerlinsen in Demeter Bio-Qualität aus eigener biodynamischer Landwirtschaft.
Lose Tellerlinsen
Ein echtes Kraftpaket mit lang anhaltender Sättigung
Tellerlinsen bestehen zu rund 20–25 % aus pflanzlichem Eiweiß. Damit zählen sie zu den proteinreichsten heimischen Feldfrüchten. Besonders spannend: Ihr Eiweiß enthält viele essenzielle Aminosäuren – also Bausteine, die unser Körper nicht selbst herstellen kann.
Dazu kommen komplexe Kohlenhydrate, die langsam verstoffwechselt werden. Das sorgt für eine gleichmäßige Energieversorgung ohne schnelle Blutzuckerspitzen. Gleichzeitig liefern Tellerlinsen wertvolle Ballaststoffe, die zur normalen Verdauungsfunktion beitragen und lange sättigen.
Mit rund 23 % Protein gehören Tellerlinsen zu den eiweißreichsten pflanzlichen Lebensmitteln aus heimischem Anbau. Sie liefern viele essenzielle Aminosäuren und sind damit eine hochwertige pflanzliche Proteinquelle – nicht als Ersatz gedacht, sondern als eigenständige, vollwertige Zutat in der Küche.
Mineralstoffe & Spurenelemente
Auch mineralstofflich können sich Tellerlinsen sehen lassen. Sie enthalten unter anderem:
Eisen
Magnesium
Zink
Kalium
Phosphor
Eisen spielt eine Rolle im Sauerstofftransport im Körper, Magnesium ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt, und Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Besonders in pflanzenbasierten Ernährungsformen sind Linsen daher eine geschätzte Zutat.
Vitamine aus dem Feld
Tellerlinsen liefern zudem B-Vitamine – vor allem Folsäure (Vitamin B9), die an Zellteilung und Blutbildung beteiligt ist. Gerade weil Linsen naturbelassen getrocknet werden, bleiben viele dieser Inhaltsstoffe gut erhalten.
Vom Feld auf den Teller
Tellerlinsen enthalten – wie viele Hülsenfrüchte – natürliche Inhaltsstoffe, die bei manchen Menschen Blähungen verursachen können. Ein Einweichen vor dem Kochen und das Verwenden von frischem Wasser verbessern oft die Bekömmlichkeit. Tellerlinsen sind kulinarisch vielseitig und ideal für Pflanzenbasierte Rezeptideen: Sie bleiben beim Kochen formstabil, entwickeln ein angenehm nussiges Aroma und eignen sich für klassische Linsengerichte wie Suppen und Eintöpfe ebenso wie für Salate, Aufstriche oder Bowls.
Die Pflanze der Tellerlinse
Ein herzhafter Eintopf mit Tellerlinsen
Klein, regional, vielseitig
Dass unsere Tellerlinsen direkt hier auf den eigenen Feldern wachsen, macht sie für uns noch wertvoller. Wir begleiten sie vom Saatgut bis zur Ernte. Wir wissen, wie viel Geduld und Sorgfalt in jedem Korn steckt.
Tellerlinsen sind kein kurzlebiger Ernährungstrend. Sie sind eine traditionsreiche Kulturpflanze mit bemerkenswerter Nährstoffdichte, vielseitiger Küche und positiver Wirkung auf den Boden. Heimisches Eiweiß mit Charakter! Klein im Format – groß im Potenzial.
Anwendungsvorschläge, Inhalte und Angaben wurden nach dem Wissensstand der Autorin verfasst, erfolgen aber ohne Gewähr. Sie stellen keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit und/oder Richtigkeit im schulmedizinischen Verständnis. Es muss betont werden, dass jeder Mensch unterschiedlich auf Rezepte oder Anwendungsvorschläge reagieren kann. Auch natürliche Zutaten, Stoffe und Rohstoffe können Allergien, Unverträglichkeiten und andere Nebenwirkungen auslösen. Anwendungen verschiedenster Zubereitungen ersetzen NICHT den Besuch beim Arzt! Bei Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung unumgänglich. Die Autorin haftet nicht für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den gegebenen Anregungen resultieren.
In frühen Morgenstunden, wenn die Wiesen noch still sind, glitzert etwas Besonderes auf den rund gefalteten Blättern des Frauenmantels. Wie kleine Perlen sammeln sich Tautropfen in der Blattmitte – ein Bild, das Menschen seit Jahrhunderten fasziniert. Genau dann ist auch die beste Zeit, um die Blätter für Tee zu sammeln: achtsam, von Hand und mit Respekt vor der Pflanze.
Sammeln & Verarbeiten – so wie früher
Für unseren Frauenmanteltee werden ausschließlich die frischen, gesunden Blätter geerntet, idealerweise vor der Blüte. Sie werden locker ausgebreitet und schonend getrocknet, damit Farbe, Duft und Charakter erhalten bleiben. Der Geschmack ist mild, leicht herb und wunderbar erdig – ein Tee, der nicht laut ist, sondern ruhig begleitet.
Eine Pflanze mit Geschichte
Frauenmantel gehört zu den klassischen Pflanzen der europäischen Volkskunde. Schon im Mittelalter fand er seinen festen Platz in Klostergärten und bäuerlichen Hausapotheken. Alchemisten sammelten sogar die Tautropfen aus den Blättern, denen sie besondere symbolische Bedeutung zuschrieben. In vielen Regionen galt Frauenmantel als Schutz- und Ritualpflanze – etwa bei Jahreskreisfesten oder Übergängen im Leben.
Blühender Frauenmantel
Unser Frauenmantel in Demeter Bio-Qualität aus eigener biodynamischer Landwirtschaft.
Inhaltsstoffe – das macht ihn so besonders
Was den Frauenmantel so charaktervoll macht, ist seine natürliche Zusammensetzung:
Gerbstoffe, die für den leicht herben Geschmack sorgen
Flavonoide, die zu Farbe und Pflanzenstruktur beitragen
Bitterstoffe, wie sie in vielen traditionellen Kräutern vorkommen
feine sekundäre Pflanzenstoffe, die das milde, leicht herbe Aroma abrunden
Diese Inhaltsstoffe prägen Duft, Geschmack und die vielseitige Verwendbarkeit in der Naturapotheke – ganz ohne große Inszenierung.
Klassische & weniger bekannte Zubereitungen
Tee aus den Blättern ist die bekannteste Form – schlicht, pur und zeitlos. Daneben war Frauenmantel früher aber auch Teil anderer Zubereitungen:
Kräuterwein oder Kräuterbier: In ländlichen Gegenden wurde Frauenmantel mit anderen Wiesenkräutern angesetzt – als Genussmittel zu besonderen Anlässen.
Räucherwerk: Getrocknete Blätter wurden bei Hausräucherungen verwendet, oft gemeinsam mit Beifuß oder Wacholder.
Kräuterkissen & -sträuße: Als duftende Beigabe für Stuben oder Schlafräume.
Kulinarische Nutzung: Fein gehackt fanden junge Blätter manchmal ihren Weg in Frühlingssuppen oder Kräutermischungen – eher selten, aber überliefert.
Frauenmantel mit Tautropfen
Getrocknete Frauenmantel-Blätter im Mörser
Warum Frauenmantel bis heute gesammelt wird
Vielleicht liegt seine Besonderheit weniger im Offensichtlichen als im Gefühl, das er vermittelt: Ruhe, Erdung und eine tiefe Verbindung zur Landschaft. Frauenmantel ist keine Pflanze der schnellen Wirkung, sondern eine der leisen Traditionen. Genau das macht ihn für uns so wertvoll.
Ein Tee aus Frauenmantel ist damit nicht nur ein Getränk – sondern ein kleines Stück Wiese im Becher, gesammelt mit Zeit, Wissen und Achtung vor dem, was seit Jahrhunderten wächst.
Anwendungsvorschläge, Inhalte und Angaben wurden nach dem Wissensstand der Autorin verfasst, erfolgen aber ohne Gewähr. Sie stellen keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit und/oder Richtigkeit im schulmedizinischen Verständnis. Es muss betont werden, dass jeder Mensch unterschiedlich auf Rezepte oder Anwendungsvorschläge reagieren kann. Auch natürliche Zutaten, Stoffe und Rohstoffe können Allergien, Unverträglichkeiten und andere Nebenwirkungen auslösen. Anwendungen verschiedenster Zubereitungen ersetzen NICHT den Besuch beim Arzt! Bei Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung unumgänglich. Die Autorin haftet nicht für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den gegebenen Anregungen resultieren.
Wenn von Superfoods die Rede ist, denken viele an Chia, Goji oder Acai – exotisch, weit gereist und oft teuer. Dabei wächst eines der nährstoffreichsten Superfoods direkt vor unserer Haustür: Leinsamen. Unspektakulär im Aussehen, aber beeindruckend in seiner Wirkung. Ein echtes Kraftpaket aus heimischem Anbau – und seit Jahrhunderten Teil unserer Ernährung und Naturheilkunde.
Eine alte Kulturpflanze mit Geschichte
Lein (Linum usitatissimum) gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Schon vor über 7.000 Jahren wurde er genutzt – nicht nur als Nahrung, sondern auch zur Herstellung von Leinenstoff. Die zartblauen Blüten wirken fast zerbrechlich, doch die Pflanze ist robust und anspruchslos. Dass ihr Name „usitatissimum“ so viel wie „sehr nützlich“ bedeutet, kommt nicht von ungefähr.
Kleine Samen, große Inhaltsstoffe
Leinsamen haben es in sich. Besonders hervorzuheben sind:
Ballaststoffe: vor allem lösliche Schleimstoffe, die im Darm aufquellen
Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure): wichtig für Herz, Gefäße und Entzündungshemmung
Lignane: sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung
Eiweiß, Magnesium, Eisen und Zink
Diese Kombination macht Leinsamen zu einem echten Allrounder für Verdauung, Stoffwechsel und Zellschutz.
Vergleich mit bekannten Superfoods
Leinsamen können problemlos mit Chiasamen mithalten – und sind ihnen in manchen Punkten sogar überlegen. Beide liefern Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe, doch Leinsamen wachsen regional, sind günstiger und ökologisch sinnvoller. Auch in Bezug auf den Ballaststoffgehalt pro Portion stehen sie Chia in nichts nach. Wer also ein heimisches Superfood sucht, kann exotische Alternativen guten Gewissens ersetzen – oder zumindest ergänzen.
Blühender Lein
Lose Leinsamen
Wie Leinsamen am besten verwendet werden
Entscheidend ist die richtige Form:
Geschrotet: ideal, um die wertvollen Fettsäuren und Lignane aufzunehmen – ABER UNBEDINGT erst vor Verzehr schroten, nicht geschrotet kaufen!!
Ganz: wirken vor allem regulierend auf die Verdauung, werden aber kaum verdaut
Eingeweicht: besonders magen- und darmfreundlich
Leinöl: konzentrierte Omega-3-Quelle, jedoch hitzeempfindlich – nur kalt verwenden
Für den Alltag reicht oft schon 1 Esslöffel geschroteter oder eingeweichter Leinsamen pro Tag, z. B. im Porridge, Joghurt, Brot, Smoothie oder über Salate gestreut. Wichtig: immer ausreichend trinken.
Leinsamen in der Naturapotheke
In der Volksheilkunde haben Leinsamen einen festen Platz. Die Schleimstoffe legen sich wie ein schützender Film über Schleimhäute und werden traditionell eingesetzt bei:
träger Verdauung und Verstopfung
Reizdarm und empfindlichem Magen
Husten (als warmer Leinsamentee oder Umschlag)
Hautreizungen (äußerlich als Leinsamenbrei)
Gerade ihre milde, regulierende Wirkung macht sie so wertvoll – sanft, aber effektiv.
Unsere Leinsamen in Demeter Bio-Qualität aus eigener biodynamischer Landwirtschaft.
Knusprige Cracker mit Leinsamen
Kurz zusammengefasst …
Leinsamen sind ein Paradebeispiel dafür, dass echte Schätze oft direkt vor unserer Haustür liegen. Regional, vielseitig, nährstoffreich und tief in unserer Kultur verwurzelt. Wer bewusst essen, exotische Importe reduzieren und dennoch nicht auf „Superfood-Power“ verzichten möchte, findet im Leinsamen einen treuen Begleiter – schlicht, ehrlich und wirkungsvoll.
Anwendungsvorschläge, Inhalte und Angaben wurden nach dem Wissensstand der Autorin verfasst, erfolgen aber ohne Gewähr. Sie stellen keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit und/oder Richtigkeit im schulmedizinischen Verständnis. Es muss betont werden, dass jeder Mensch unterschiedlich auf Rezepte oder Anwendungsvorschläge reagieren kann. Auch natürliche Zutaten, Stoffe und Rohstoffe können Allergien, Unverträglichkeiten und andere Nebenwirkungen auslösen. Anwendungen verschiedenster Zubereitungen ersetzen NICHT den Besuch beim Arzt! Bei Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung unumgänglich. Die Autorin haftet nicht für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den gegebenen Anregungen resultieren.
Wenn du Müsli,Porridge und Grießbrei liebst, musst du diesen Einkorn-Milchreis ausprobieren. Das Rezept ist schnell und einfach zubereitet, schmeckt ähnlich wie Milchreis, ist aber deutlich nährstoffreicher und hat eine sanfte nussige Note. Du kannst deinen Einkorn-Milchreis warm oder kalt genießen und ihn nach Lust und Laune mit Toppings verfeinern. Einkorn-Milchreis schmeckt zum Frühstück, als Snack oder als süße Hauptmahlzeit. Falls du Einkornreis noch nicht kennst oder noch nie süß zubereitet hast, probiere das Rezept unbedingt aus und lass dich davon überraschen, wie schmackhaft und einfach es ist.
Unser Einkorn wächst auf unseren bio-dynamischen Feldern im Waldviertel und hat Demeter-Qualität. Hier gehts direkt zu unserem Online-Hofladen, wo du neben Einkornreis noch viele weitere Demeter Produkte aus eigener Erzeugung findest.
Unser Einkorn Reis in Demeter Bio-Qualität aus eigener biodynamischer Landwirtschaft.
Den Einkornreis in einem Sieb unter fließendem Wasser gut abspülen bis das Wasser klar ist.
Anschließend Einkornreis, Wasser, Pflanzendrink oder Milch und eine Prise Salz mischen, zum Kochen bringen und dann bei geringer Hitze etwa 20 bis 25 Minuten köcheln lassen bis die Konsistenz cremig ist.
Den fertigen Einkorn-Milchreis mit frischen Früchten und Hanfsamen toppen und warm oder kalt genießen.
Tipps zum Verfeinern
Für noch mehr Geschmack kannst du deinen Einkorn-Milchreis mit etwas Vanille, Zimt oder Kardamom verfeinern.
Für eine besonders cremige Konsistenz kannst du vor dem Servieren etwas Nussmus in den Einkorn-Milchreis einrühren. Mandelmus oder Cashewmus passen beispielsweise besonders gut.
Unsere Apfel-Zimt-Müslikekse verbinden den herzhaften, nussigen Geschmack unsererEinkorn-Vollkornflockenmit fruchtigen Apfel- und winterlichen Zimt-Aromen. Sie sind perfekt als vollwertiger Snack, als Frühstück zum Mitnehmen oder einfach zum Naschen zwischendurch.
Warum diese Müslikekse so gut tun
Unsere Vollkornflocken aus biodynamisch angebautem Einkorn bringen komplexe Kohlenhydrate, wertvolle Ballaststoffe und ein angenehmes, nussiges Aroma in jeden Keks. Zusammen mit geriebenen Nüssen, Apfel und Zimt entsteht ein kerniger, aromatischer Genuss, der ganz ohne künstliche Zusätze und raffinierten Zucker auskommt.
Unsere Einkorn Vollkornflocken in Demeter Bio-Qualität aus eigener biodynamischer Landwirtschaft.
50 g geriebene Nüsse (z. B. Walnüsse oder Mandeln)
etwas Vanillemark
½ TL Backpulver
½ TL Zimt
1 EL Rosinen
1 EL getrocknete Cranberries
Getrocknete Apfelscheiben (zum Belegen)
Etwas Nussmus (z. B. Mandel- oder Haselnussmus, optional)
Zubereitung
Backofen vorheizen auf 175 °C Ober-/Unterhitze.
Apfelmark, Honig und Ei in einer Schüssel gut verrühren, Vanille und Zimt unterheben.
Vollkornflocken, Backpulver, Nüsse, Rosinen und Cranberries einmischen und zu einem formbaren Teig verrühren.
Mit einem Löffel kleine Portionen auf ein Backblech mit Backpapier setzen und leicht flachdrücken.
Getrocknete Apfelscheiben auf die Kekse legen und sanft andrücken.
12–15 Minuten backen, bis die Kekse goldbraun sind.
Nach dem Abkühlen nach Belieben mit etwas Nussmus verfeinern.
Variante ohne Ei
Für eine eifreie Variante lassen sich die Apfel-Zimt-Müslikekse ganz einfach abwandeln. Das Apfelmark übernimmt dabei die bindende Funktion und sorgt gleichzeitig für zusätzliche Saftigkeit.
Zutatenanpassung:
Das Bio-Ei weglassen
Stattdessen 2–3 EL zusätzliches Apfelmark oder 1 EL fein gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser (kurz quellen lassen) verwenden
Zubereitung: Die Zubereitung bleibt gleich. Der Teig darf etwas feuchter sein, lässt sich aber gut portionieren. Die Backzeit kann sich um 1–2 Minuten verlängern, bis die Kekse eine goldbraune Farbe angenommen haben.
Tipp
Die Kekse schmecken besonders gut frisch, halten sich aber auch mehrere Tage in einer gut verschlossenen Dose. Ideal für unterwegs oder als selbstgemachte Kleinigkeit zum Verschenken.